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Zur Situation:
Am Sonntag, den 16. September 2007 war zum letzten Mal das
Museum für Völkerkunde zu Lübeck für Besucher
und Besucherinnen geöffnet (im Zeughaus an der Parade).
Wie wahrscheinlich aus Presseartiklen bekannt ist, bleibt
aufgrund einer Entscheidung der Kulturstiftung Lübeck
das Museum seit dem 17. September 2007 geschlossen. Der Ausstellungsbetrieb
ist eingestellt. Die Öffentlichkeit steht vor verriegelten
Türen. Die Exponate der Ausstellung "Masken der
Welt" sind eingepackt und ins Magazin gebracht.
Als derzeitige Vorsitzende der Gesellschaft für Geographie
und Völkerkunde zu Lübeck möchte ich im Namen
des Vorstandes unseres Vereins über den aktuellen Sachstand
informieren. Denn unsere Gesellschaft war mehr als fünf
Jahre lang - die meiste Zeit unter dem Vorsitz von Frau Peters-Hirt
- sehr erfolgreich für den Ausstellungsbetrieb und die
Offenhaltung des Hauses der Völkerkunde verantwortlich.
Ein Schließungs-Beschluss der Lübecker Bürgerschaft
von Anfang 2002 wurde nicht hingenommen. Er konnte durch bürgerschaftliches
Engagement ausgesetzt werden.
Die Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde
zu Lübeck ist extra
als
Zusammenschluss zweier Vorgänger-Gesellschaften gegründet
worden, um den Ausstellungsbetrieb im Haus der Völkerkunde
fortsetzen zu können. Dies geschah einerseits im Bewusstsein,
dass in einer zunehmend globalisierten Welt das Wissen um
andere Kulturen von essentieller Bedeutung ist. Andererseits
war bzw. ist es die hochrangige Sammlung, die nicht in der
Versenkung verschwinden durfte (bzw. darf).
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